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Kurzinterview mit Schleswig-Holsteins "Forschergeist"-Botschafter Günther

Warum sollten sich Erzieherinnen und Erzieher aus Ihrem Bundesland beim "Forschergeist 2020" bewerben?

Daniel Günther, Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Botschafter des Forschergeist Wettbewerbs 2018
© Frank Peter

Durch den "Forschergeist"-Wettbewerb wird die gute Arbeit und das MINT-Engagement von Erzieherinnen und Erziehern gewürdigt und er möchte sie zur Weiterführung dieser wichtigen Bildungsarbeit motivieren. Man kann seine Ideen präsentieren und weitergeben und natürlich auch viele gute Ideen wieder zusätzlich mitnehmen. Auch wer noch nicht dabei war, kann sich durch den "Forschergeist"-Wettbewerb sehr gut inspirieren lassen. Ich wünsche mir, dass jede Erzieherin und jeder Erzieher sich den Wettbewerb einmal anschaut und überlegt, wie und womit ein Einstieg in die MINT-Förderung und vielleicht sogar eine Teilnahme am Wettbewerb möglich ist.

Was macht aus Ihrer Sicht gute frühe MINT-Bildung aus?

Kinder sind von Natur aus kleine Forscherinnen und Forscher. Das muss erhalten und weiter gefördert werden. Gerade die dazu nötige Neugier. Damit sie später in der Schule sowie in Ausbildung und Studium im MINT-Bereich erfolgreich sind und der Spaß an diesem Themenbereich erhalten wird, muss frühe Bildung in diesem Bereich den Forschergeist und die Motivation zum Weiterforschen fördern. Dies wirkt auch Vorurteilen gegen die MINT-Fächer entgegen, dass diese als besonders schwierig gelten. Gute Bildungseinrichtungen holen die Kinder dort ab, wo sie stehen, führen sie spielerisch an MINT-Themen heran und fördern sie dann nach ihren Interessen und Talenten, um den Weg zu bereiten eine gute individuelle Entwicklung und Vertiefung.

Wann haben Sie das letzte Mal etwas erforscht – und was war das?

Als Vater zweier kleiner Töchter erforsche ich die Welt täglich neu … im Ernst, meine Kinder zeigen mir meine Lebens- und Umwelt noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel neu und dies bietet auch viele Möglichkeiten zum Weiterforschen. Jetzt ist der Herbst da und lädt ein, z.B. bei einem Spaziergang die herabgefallenen Blätter der Bäume einmal genauer anzusehen. Auch Früchte, Kerne und Nüsse kann man so erforschen und einmal ausprobieren, wie man sie sortieren könnte und nachsehen, wie man sie zuordnen kann. Das ist bereits ein Einstieg ins Forschen im naturwissenschaftlichen Bereich. Sortieren, Analysieren und Systematisieren sind aber ebenso ein Einstieg in die Mathematik und Informatik. Und wenn ich dann mit meiner älteren Tochter mit Kastanien eine Figur baue, die auf ihren Beinen stehen soll, kommt auch noch Physik hinzu.

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