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Kurzinterview mit Sachsen-Anhalts "Forschergeist"-Botschafter Haseloff

Was macht aus Ihrer Sicht gute frühe MINT-Bildung aus?

Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen Anhalts, Botschafter des Forschergeist Wettbewerbs 2018
© Staatskanzlei Sachsen-Anhalt

Ein gegenüber den Technikwissenschaften aufgeschlossenes Elternhaus ist sicher von Vorteil. Kinder sind oft gute Beobachter und von Natur aus neugierig. Sie sollten auf ihre Fragen Antworten bekommen und in ihrer Begeisterung ermutigt und bestärkt werden. Ich füge hinzu, die Großeltern können da auch maßgeblich mithelfen. Dann sind natürlich Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas wichtig, die naturwissenschaftliches Interesse fördern.

Sie waren bereits 2018 Botschafter für den "Forschergeist"-Wettbewerb in Ihrem Bundesland. Was hat Sie damals besonders positiv überrascht?

Die außergewöhnliche Entdeckerfreude von Kindern beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Ich erlebe sie auch bei meinen Enkeln. Besonders gefreut hat mich auch das hohe Engagement der Erzieherinnen und Erzieher, das Zusammenwirken mit den Kindern, um bei dem Wettbewerb erfolgreich zu sein. Ich bin sicher, das wird dieses Mal genauso sein.

Wann haben Sie das letzte Mal etwas erforscht – und was war das?

Das letzte Mal aktiv geforscht habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit am Institut für Umweltschutz in der ehemaligen DDR Anfang der 1990er Jahre. Dabei habe ich mit Hilfe von laserspektroskopischen Methoden die Luftverschmutzung in der Atmosphäre untersucht. Seither habe ich zwar nicht mehr selbst geforscht, allerdings mehrmals Physikunterrichtsstunden an Schulen gegeben.

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