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Kurzinterview mit Saarlands "Forschergeist"-Botschafterin Kramp-Karrenbauer

Warum finden Sie es wichtig, die frühkindliche Bildung im MINT-Bereich zu fördern?

© Staatskanzlei Saarland

Kinder sind in diesem Alter naturgemäß besonders neugierig, aufnahmefähig und an allem, was um sie herum geschieht, interessiert. Sie saugen alles Spannende in ihrer Umgebung förmlich auf. Hierauf können Erzieherinnen und Erzieher aufbauen: Mit einfachen, spielerischen Experimenten und altersgerechten Erklärungen kann die Neugier auf  naturwissenschaftliche und technische Dinge geweckt werden. Da  auch künftig qualifizierte Arbeitskräfte im MINT-Bereich fehlen werden, ist es wichtig zusätzliche Potentiale zu erschließen, um mehr Heranwachsende für diese Berufe zu gewinnen. 

Beim letzten Wettbewerb "Forschergeist 2016" waren Sie bereits Botschafterin in Ihrem Bundesland. Was ist Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben?

Besonders die einfühlsame, kindgerechte Umsetzung des anspruchsvollen Forschungsthemas "Wie sähe unser Leben aus, wenn wir keinen Strom hätten?" habe ich in guter Erinnerung. Sehr anschaulich und beeindruckend ist es gelungen, den Kindern zu vermitteln, wie mühsam sich ein Leben ohne Strom im alltäglichen Leben gestalten würde. Dies zusammen mit den engagierten Erzieherinnen und Erziehern in den Kita-Alltag zu integrieren und mit welcher Begeisterung schon die ganz Kleinen sich daran beteiligten, beeindruckten mich außerordentlich.

Welche Botschaft haben Sie für die Erzieherinnen und Erzieher, die sich mit ihrer Kita beim "Forschergeist" bewerben wollen?

Erzieherinnen und Erzieher sind wichtige Impulsgeber in der frühkindlichen MINT-Erziehung. Sie können spielerisch attraktive Bildungsbausteine schon an unsere Jüngsten vermitteln. Spannende Experimente in die tägliche Arbeit mit den Kindern einzubauen, fördert frühzeitig die Lust auf Entdeckung unserer Umwelt. Darüber hinaus bietet sich den Erzieherinnen und Erziehern auch die Möglichkeit den Eltern Bildungschancen ihrer Kinder aufzuzeigen, die unabhängig von Herkunft und Einkommen sind.

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