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Kurzinterview mit Brandenburgs "Forschergeist"-Botschafter Woidke

Warum finden Sie es wichtig, die frühkindliche Bildung im MINT-Bereich zu fördern?

Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
© Die Hoffotografen GmbH Berlin

Kinder sind von Natur aus neugierig und entdecken die Welt auf ihre Weise. Dabei müssen sie unterstützt und geleitet werden. Mit dem Wettbewerb wollen wir vor allem Erzieherinnen und Erzieher dazu anregen, diesen natürlichen Entdeckerdrang der Kinder zu nutzen und Phänomene aus der Natur, der Physik oder der Technik bereits mit den Kleinen zu erforschen. So entwickeln sich auch Werte und Persönlichkeit der Jüngsten.

Beim letzten Wettbewerb "Forschergeist 2016" waren Sie bereits Botschafter in Ihrem Bundesland. Was ist Ihnen besonders positiv in Erinnerung geblieben?

Zunächst mein Dank an die Initiatoren, der Deutschen Telekom Stiftung und der Stiftung "Haus der Kleinen Forscher", die diesen Wettbewerb ins Leben gerufen – und großzügig das Preisgeld gestiftet haben. Mit dieser Initiative wurden die Erzieherinnen und Erzieher unserer Kitas zusätzlich angeregt, naturwissenschaftliche Themen in den Kita-Alltag zu integrieren und sich dabei mit anderen Einrichtungen zu messen. Deshalb habe ich auch, genau wie beim Wettbewerb "Forschergeist 2018", gern die Botschafterfunktion übernommen. Das Projekt "Holzgeflüster" der Landessiegerin im Wettbewerb 2016 hat mir sehr gefallen. Es imponiert mir, wie Kinder durch das Thema Holz die Verschiedenartigkeit der Bäume und ihren Nutzen für die Luft und Umwelt entdeckten, sich aber auch mit der nachhaltigen Nutzung als Werkstoff vertraut machten und holzverarbeitende Berufe kennenlernten.

Welche Botschaft haben Sie für die Erzieherinnen und Erzieher, die sich mit ihrer Kita beim "Forschergeist" bewerben wollen?

"Nicht zögern…, einfach tun." Die Themen sind so vielfältig, sie liegen praktisch vor jeder Kita-Tür. Ich bin mir ziemlich sicher, dass unsere Erzieherinnen und Erzieher bereits tagtäglich die "Forschergeister" in den Kindern wecken und vielleicht zu bescheiden sind, sich mit ihren Projekten zu bewerben. Nur Mut! Ich wünsche mir eine noch höhere Beteiligung als beim letzten Wettbewerb.

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