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Kurzinterview mit Berlins "Forschergeist"-Botschafterin Scheeres

Was macht aus Ihrer Sicht eine gute frühe MINT-Bildung aus?

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin
© SenBJF

Entscheidend ist, Kindern Raum zu geben, um zu forschen, zu beobachten und auszuprobieren. Der Fokus soll nicht nur auf dem Ergebnis liegen, sondern auf dem Prozess. Es geht darum, mit allen Sinnen zu lernen und die Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft zu erleben. Das ist bei Experimenten in der Kita ebenso möglich wie bei Ausflügen in die Stadt, ins Museum oder in den Wald. Auch das Thema Nachhaltigkeit und die Verknüpfung mit der Sprachförderung gehören zu einer guten frühen MINT-Bildung.

Sie sind zum ersten Mal Botschafterin für den "Forschergeist"-Wettbewerb. Worauf freuen Sie sich besonders?

Ich bin gespannt, welche Themen sich die Berliner Kitas aussuchen und wie sie ihre Ideen umsetzen. Es ist auch immer wieder faszinierend, mit welcher Begeisterung die Kinder, Erzieherinnen und Erzieher bei der Sache sind und wie kreativ sie sind. Außerdem bin ich natürlich neugierig, welches Projekt Berliner Landessieger wird.

Warum sollten sich Erzieherinnen und Erzieher aus Ihrem Bundesland beim "Forschergeist 2020" bewerben?

Weil es Spaß macht und weil es eine gute Gelegenheit ist, zu zeigen, dass in Kitas eine gute frühkindliche Bildung vermittelt wird! Der Wettbewerb setzt einen Anreiz, um gemeinsam mit Kindern und vielleicht auch den Eltern ein Projekt in der Kita durchzuführen. Alle Beteiligten zeigen damit, dass ihnen das Thema MINT wichtig ist. Zugleich erhalten sie viele Anregungen. Dass Landes- und Bundessieger ausgezeichnet werden, ist eine besondere Anerkennung. Aber alle Kitas, die mitmachen, können stolz auf ihr Engagement sein.

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