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Kurzinterview mit Bayerns "Forschergeist"-Botschafterin Schreyer

Warum ist es aus Ihrer Sicht gerade jetzt wichtig, sich für gute frühe MINT-Bildung zu engagieren?

Kerstin Schreyer, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales des Freistaates Bayern
© STMAS/Eleana Hegerich

Wir wollen unsere Kinder fit für die Zukunft machen. Dazu müssen wir ihnen frühzeitig die Fähigkeiten vermitteln, die sie brauchen, um den Herausforderungen in der heutigen komplexen, technischen Welt begegnen zu können. Durch entdeckendes Lernen können sie eigene Erfahrungen machen, die sie in ihrer Entwicklung stärken, ihnen Antworten auf ihre Fragen geben und ihr Selbstvertrauen stärken.

Warum sollten sich Erzieherinnen und Erzieher aus Ihrem Bundesland beim "Forschergeist 2020" bewerben?

Ganz einfach, ich freue mich jetzt schon auf die herausragenden Projektarbeiten aus Bayern und kann nur dazu aufrufen: Zeigen Sie Ihr Engagement und wie Sie die Kinder für die Welt der Mathematik, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Technik begeistern!

Wann haben Sie das letzte Mal etwas erforscht?

In meiner Tätigkeit als Ministerin lerne ich unterschiedliche Bereiche auch in der Forschung kennen. So war ich im Sommer diesen Jahres mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder bei der Vorstellung der neuen Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie an der TU München in Garching. Dort erhielten wir einen beeindruckenden Einblick zu Fragestellungen der Digitalisierung, urbanen Mobilität und Erkundung des Weltraumes.

Ein wichtiges Thema, das mich fachlich umtreibt, ist die Kita der Zukunft. So habe ich kürzlich zu unserem Fachtag „Kita 2050“ eingeladen und gemeinsam mit einem Trendforscher Szenarien für die Zukunft der Kindertagesbetreuung in Bayern diskutiert. Denn unsere Gesellschaft, allen voran die Familien, verändern sich immer stärker. Und wir müssen den zukünftigen Herausforderungen wohl überlegt entgegentreten.

Meine Arbeit hält mich dazu an, mich offen und neugierig auf neue Themen einzulassen.

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